Mehr Power gegen Stress

Inhalt

Mein Lebensmotto

Die Art und Weise, wie wir das Leben und die Menschen sehen, also unsere Leitgedanken (Lebensmottos), beeinflussen, wie wir handeln, fühlen, denken und auch, ob wir gestresst sind oder nicht.

Überlege dir, nach welchem Motto du dein Leben ausrichtest: Was sind die Auswirkungen dieser Leitgedanken? Welche Erfahrungen hast du mit ihnen gemacht? Bist du zufrieden mit ihnen?

Jugendliche geben Antwort

Wir haben Jugendliche gefragt, wie ihr Lebensmotto lautet. 

Lebensmotto
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Hier erfährst du mehr über typische Lebensmottos und wie sie sich auf den Alltag auswirken.

Fressen oder gefressen werden

Das Motto 'Fressen oder gefressen werden', bzw. 'des einen Freud, des andern Leid' vertreten viele Personen, dennoch ist es nicht harmlos.

Wer nur seine Interessen durchsetzen will, ohne Rücksicht auf Verluste, steht am Anfang zwar oft auf der Gewinnerseite.

Auf lange Sicht lohnt sich dieses Lebensmotto jedoch nicht, damit machst du dir keine Freunde. Im Gegenteil: Es besteht die Gefahr, dass sich die Leute von dir abwenden und du dich irgendwann einsam fühlst.

Die Anderen zuerst

Es gibt Menschen, die nach dem Motto 'die Anderen zuerst' leben. Sie vernachlässigen sich selber und ihre eigenen Wünsche, nur um es allen anderen Recht zu machen. Vielleicht, weil sie Angst haben, die Zuneigung und die Sympathie der Anderen zu verlieren.

Auch dieser Lebensstil ist nicht ratsam, denn wenn du nicht auf deine eigenen Wünsche hörst, bleiben deine Bedürfnisse auf der Strecke und du wirst mit der Zeit unzufrieden.

In diesem Zusammenhang könnte der Test "Eine Maske tragen" interessant sein...

Es hat genug für alle

Das Motto 'Es hat genug für alle' erlaubt dir, lockerer zu leben. Du vermeidest das ständige Gefühl, in Konkurrenz mit Anderen zu sein bzw. das unangenehme Gefühl, du könntest etwas verlieren, weil Andere vielleicht schneller oder schlauer sind.

Gemeinsam sind wir stark

Das Motto 'Gemeinsam sind wir stark' hat den Vorteil, dass du daran arbeitest, Dinge gemeinsam mit Anderen zu realisieren, die du alleine nicht schaffen würdest.

Durch die Zusammenarbeit wird das Gemeinschaftsgefühl gestärkt, alle profitieren von der Situation (deshalb kann auch von einer 'Win-Win-Situation' gesprochen werden).

Die Anderen sind keine Konkurrenz und keine Feinde, sondern Verbündete für einen gemeinsamen Zweck. So kannst du/könnt Ihr ehrgeizige Ziele erreichen.

Am Anfang kann es schwierig sein nach diesem Motto zu leben. Langfristig wirst du merken, dass alle mehr davon haben, wenn man zusammen und nicht gegeneinander arbeitet.

Konkurrenzsituationen

Natürlich gibt es Situationen, in denen Konkurrenz unausweichlich ist, in denen es Sieger und Verlierer gibt, z.B. in sportlichen Wettkämpfen und Stellenbewerbungen.

Wichtig ist, dass du unvermeidliche Konkurrenzsituationen von solchen unterscheiden kannst, in denen eine Zusammenarbeit besser ist, z.B. wenn es um Freundschaften oder gemeinsam realisierbare Projekte geht.

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Wie erleben junge Menschen Stress? Was stresst sie und wie gehen sie damit um? Zu diesen Fragen haben junge Erwachsene im Alter von 18-25 und Lernende der BFF Bern in einem Kurzfilm Auskunft gegeben. Der Film zeigt: Jede und jeder kennt dieses Gefühl, erlebt es auf seine ganz eigene Weise. Doch ganz wichtig ist: Niemand ist damit allein. Genau dies soll der Film vermitteln und dadurch junge Menschen ermutigen, ihre Gefühle ernst zu nehmen und darüber zu reden. In Zusammenarbeit mit der BFF Bern wurden zwei Kurzfilme unter Beteiligung von jungen Erwachsenen und Lernenden der BFF gedreht. Die Lernenden reden über Stress und Glück. Dieser Kurzfilm wird mit einer Social Media-Kampagne auf Instagram, Facebook und Youtube beworben und bekannt gemacht. Der Hashtag #wasstresstdich und die Website wasstresstdich.ch / hol-dir-hilfe.ch begleiten die Kampagne. 

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