Hilfe und Didaktik

Passivrauchen

Inhalt

Die Gifte des Tabakrauchs sind für alle schädlich

Passivrauch besteht einerseits aus dem ausgeatmeten Tabakrauch der Rauchenden und andererseits aus dem Nebenstromrauch, der aus der brennenden Zigarette in die Luft gelangt.

Tabakrauch ist in Innenräumen die Hauptursache für eine hohe Belastung mit Feinstaub. Feinstaub setzt sich aus kleinsten Teilchen – sogenannten Partikeln – zusammen. Je kleiner die Partikel, desto tiefer dringen sie in die Lunge ein und entfalten ihre schädliche Wirkung.

Mit dem Blut verteilen sich die giftigen Stoffe des Tabakrauchs im ganzen Körper. Untersuchungen zeigen, dass in der Schweiz jährlich etwa 1'000 Personen frühzeitig infolge des Passivrauchens sterben, davon etwa 260 Nichtraucher/-innen. Und: Das Risiko für Nichtraucher/-innen, an Lungenkrebs zu erkranken, erhöht sich um 20 Prozent, wenn sie mit Rauchenden im gleichen Haushalt leben.

G0006 - Eltern rauchen zu Hause - Passivrauchen

Passivrauch ist bei Jugendlichen enorm schädlich für die Gesundheit. 

  • Atemwegprobleme
    Passivrauchende Jugendliche leiden vermehrt unter Husten und einer Einengung der oberen Luftwege. Sie bekommen häufiger Bronchitis und Lungenentzündungen.
  • Asthma
    Passivrauchen kann einen Asthmaanfall auslösen oder die Asthmaanfälle treten häufiger und schlimmer auf. Über 40 Prozent der Kinder, die mit akutem Asthma in die Notfallstation kommen, leben in einem Raucherhaushalt.
  • Mittelohrentzündung
    Infektionen der Ohren sind schmerzhaft. Jugendliche mit rauchenden Eltern erkranken vermehrt an Mittelohrenentzündungen und haben häufiger Flüssigkeit im Ohr.
  • Hirnhautentzündung
    Jugendliche in einem Raucherhaushalt erkranken häufiger – viermal mehr – an einer Hirnhautentzündung.
  • Krebs
    Es gibt Hinweise, dass Jugendliche rauchender Eltern ein erhöhtes Risiko für Gehirntumore und Lymphomen haben. 

Grundsätzlich stellen Ärzte fest, dass Jugendliche, die dem Passivrauchen ausgesetzt sind, häufiger krank sind als Jugendliche, bei denen dies nicht der Fall ist. 

Passivrauchen ist teuer

Die Kosten für Passivrauchen in der Schweiz werden auf rund eine halbe Milliarde geschätzt.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Brigitte Müller
Revisor/-in
Thomas Beutler

Aus der Region für Dich

Wir haben ein offenes Ohr

Mehr Stress als Spass mit Cannabis, Alkohol, Partydrogen? Machst du dir Sorgen um dein Essverhalten? Dauernd am Handy oder gamen ohne Ende? Melde dich bei der Berner Gesundheit. Wir beraten dich kostenlos.

Fokus

Drogen

Wenn Geschwister ein Konsumproblem haben

Drogen

Fragen Jugendlicher, die einen Bruder oder eine Schwester haben, die Alkohol, Cannabis oder andere Drogen konsumieren.

Drogen

Meine Eltern sind überfordert

Drogen

Dein Bruder oder deine Schwester konsumiert Drogen. Du fühlst dich allein. Deine Eltern schauen weg. Was nun?

Psychische Gesundheit

Wie geht’s dir?

Psychische Gesundheit

Die «Wie geht’s dir?»-App hilft dir, dich besser zu fühlen und deine Gefühle zu verstehen. 

Aus der Region für Dich

Wir haben ein offenes Ohr

Mehr Stress als Spass mit Cannabis, Alkohol, Partydrogen? Machst du dir Sorgen um dein Essverhalten? Dauernd am Handy oder gamen ohne Ende? Melde dich bei der Berner Gesundheit. Wir beraten dich kostenlos.

Fokus

Stress

Familie

Stress

In deiner Familie hast du Pflichten, aber auch Rechte. Kannst du sie nennen?

Drogen

Lügen und Enttäuschung

Drogen

Die Lügen der Geschwister, die Drogen konsumieren, haben nichts mit fehlender Liebe zu tun, sondern sind Anzeichen einer psychischen Krankheit.

Psychische Gesundheit

Wie geht’s dir?

Psychische Gesundheit

Die «Wie geht’s dir?»-App hilft dir, dich besser zu fühlen und deine Gefühle zu verstehen.