Cybermobbing, Medien

Inhalt

Das Gesetz sagt...

Ein spezielles Cybermobbing-Gesetz existiert in der Schweiz (noch) nicht. Allerdings gibt es andere Gesetze, durch welche Cybermobbing zur Straftat wird und ziemlich hart bestraft werden kann.

 

 

 

 

Durch die bereits bestehenden Gesetze gelten z.B. folgende Handlungen als Straftaten:

  • Beschimpfung (StGB Art. 177)
  • Üble Nachrede (StGB Art. 173)
  • Drohung (StGB Art. 180)

Damit meint man z.B. jemanden via Messenger fertig zu machen oder auch üble Gerüchte zu verbreiten. Diese zwei Taten können mit 90 bis 180 Tagessätzen bestraft werden.

Etwas härter, nämlich mit einer Freiheitsstrafe von 3-5 Jahren, werden folgende zwei Handlungen bestraft:

  • Unbefugtes Eindringen in ein Datenverarbeitungssystem (StGB Art. 143)
  • Datenbeschädigung (StGB Art. 144)

Artikel 143 meint damit z.B. das „Hacken“ eines Facebook-Accounts und die Verwendung des Profils ohne die Erlaubnis des Freundes bzw. der Freundin (Freiheitsstrafe von 3-5 Jahren).

Fazit

Opfer von Cybermobbing haben durchaus Möglichkeiten, rechtliche Schritte einzuleiten um sich zu schützen.
Und: Täter / Täterinnen bewegen sich nicht in einem rechtslosen Raum und können zur Rechenschaft gezogen werden.

Patronat
Quelle/n
Autor/-in
Claudia Gada

Fokus

Geschichten

Onlinesucht

Geschichten

Anna (16) verbringt die ganze Freizeit mit ihrem Handy. Ist sie onlinesüchtig?

Pubertät und Sex

Was, wann, warum?

Pubertät und Sex

Was ist los mit dir während der Pubertät? Wann ist das richtige Alter für Sex?

Fokus

Rechte

Privatsphäre

Rechte

Darfst du ins Smartphone deines Lovers schnüffeln, wenn du denkst, dass sie oder er fremd geht?

Rauchen

Süchtig? Sicher nicht!

Rauchen

Nikotin ist ein Suchtmittel. Teste deine Abhängigkeit.